Andreas Klärner, Dr. phil., Dipl.-Soziologe, Jg. 1970
  • Studium der Soziologie, Psychologie und Stadtplanung an der Technischen Universität Darmstadt.
  • Arbeits- und Forschungsschwerpunkte: Rechtsextremismus, Fremdenfeindlichkeit, Antisemitismus, Soziale Bewegungen, Demographie, Qualitative Sozialforschung.
  • Diplomarbeit zum Thema "Einwanderung und Einwanderungsdiskurs in der BRD und die Kampagne der CDU/CSU gegen die Reform des Staatsbürgerschaftsrechts in den Jahren 1998/99" (veröffentlicht unter dem Titel "Aufstand der Ressentiments", Köln 2000).
  • Lehraufträge zu sozialwissenschaftlichen Theorien über Rassismus und Rechtsextremismus. Vorträge auf wissenschaftlichen Fachkonferenzen zu Politik und Symbolik der deutschen extremen Rechten.
  • Erstellung eines Gutachtens über "Rechtsextremismus und die soziale Frage in Deutschland und Großbritannien" (zusammen mit Thomas Grumke) für die Friedrich-Ebert-Stiftung, Berlin.
  • E-Mail-Kontakt: andreas.klaerner[at]rechtsextremismusforschung.de



Einschlägige Veröffentlichungen

  • Zwischen Militanz und Bürgerlichkeit. Selbstverständnis und Praxis der extremen Rechten, Hamburg 2008. http://www.rechtsextremismusforschung.de/neuerscheinungen.htm
  • Rechtsextremismus, die soziale Frage und Globalisierungskritik Eine vergleichende Studie zu Deutschland und Großbritannien seit 1990. Studie erstellt im Auftrag der Friedrich-Ebert-Stiftung, Berlin (zus. mit Thomas Grumke). Download der Studie im PDF-Format
  • "Zwischen Militanz und Bürgerlichkeit" - Tendenzen der rechtsextremen Bewegung am Beispiel einer ostdeutschen Mittelstadt. In: Klärner/ Kohlstruck (Hg.), Moderner Rechtsextremismus in Deutschland, Hamburg, S. 44-67.
  • Rechtsextremismus - Thema der Öffentlichkeit und Gegenstand der Forschung. In: Klärner/ Kohlstruck (Hg.), Moderner Rechtsextremismus in Deutschland, Hamburg, S. 7-41 (zus. mit Michael Kohlstruck).
  • Antisemitismus zur weltgeschichtlichen Sinnstiftung - Horst Mahler vor Gericht, in: Wolfgang Benz (Hg.), Jahrbuch für Antisemitismusforschung, Band 14, Berlin 2005, S. 111-134, (zus. mit Rainer Erb).
  • Rudolf Heß as a "Martyr for Germany". The Re-interpretation of Historical Figures in Nationalist Discourse, in: Jan Herman Brinks/Edward Timms/Stella Rock (Hg.), Nationalist Myths and Modern Media. Contested Identities in the Age of Globalization, London/New York 2006, S. 139-152 (zusammen mit Thomas Dörfler). S. dazu die Verlagsvorschau im PDF-Format.
  • Der "Rudolf-Heß-Gedenkmarsch" in Wunsiedel. Rekonstruktion eines nationalistischen Phantasmas. In: Mittelweg 36 - Zeitschrift des Hamburger Instituts für Sozialforschung, Heft 4/2004, S. 74-91 (zusammen mit Thomas Dörfler). Online als PDF-Datei abrufbar.
  • "Aufstand der Ressentiments. Einwanderungsdiskurs, völkischer Nationalismus und die Kampagne der CDU/CSU gegen die doppelte Staatsbürgerschaft", Köln [2000, 2001]. S. dazu eine Rezension aus dem "Vorwärts".


Vorträge

2006
  • Die extreme Rechte in Deutschland und Großbritannien - aktuelle Entwicklungen, "Modernisierung" und soziale Ächtung. Vortrag im Forschungskolloquium des Zentrums für Antisemitismusforschung, Berlin
  • Politische Schauprozesse von rechts - Horst Mahler vor Gericht. Vortrag im Hamburger Institut für Sozialforschung.


2005

  • Die extreme Rechte und die soziale Frage in Deutschland und Großbritannien. Beitrag zur Podiumsdiskussion mit Armin Pfahl-Traughber, Artur Hertwig und Hubertus Heil auf der Konferenz "Neue Entwicklungen des Rechtsextremismus: Internationalisierung und Entdeckung der sozialen Frage", Friedrich-Ebert-Stiftung, Berlin. Tagungsprogramm als PDF-Datei.

2004
  • Antisemitismus in der Bundesrepublik Deutschland. Historischer Kontext - aktuelle Entwicklungen. "Seminar Rechtsextremismus" für Vorstände, Geschäftsführer und Mitarbeiter der jüdischen Gemeinden, Berlin.


2003

  • The Re-Interpretation of Historical Figures in Nationalist Discourse. Konferenz "Nationalist Myths and Modern Media", Centre for German-Jewish Studies, University of Sussex, London (mit Thomas Dörfler).
  • Rechtsextremismus und die Krise der Politik. Symposium "Rechtsextremismusforschung - aktuelle Tendenzen empirischer Untersuchungen", Hamburger Institut für Sozialforschung.